08.05.2012
Grün-rote Blockade- und Stillstandspolitik legt NRW lahm
Christof Rasche informiert und diskutiert vor Ort - überall in NRW
Christof Rasche hat in den letzten Tagen und Wochen vor Ort über die grün-rote Blockade- und Stillstandspolitik informiert und dazu zahlreiche Infrastrukturvorhaben in NRW besucht. Dabei war er unter anderem in Aachen.
Werner Pfeil und Parteikollegen wollen Realisierung des Straßenbauprojekts
Herzogenrath. „Wir brauchen die B258n, sonst wird Herzogenrath abgehängt.“ Werner Pfeil, FDP-Landtagskandidat, machte gemeinsam mit Parteikollegen im Rathaus die verkehrliche Notwendigkeit der Umgehungsstraße zum Wahlkampfthema. So seien die Anfragen von Anwohnern zur Entlastung des Herzogenrather Stadtgebietes in letzter Zeit gehäuft aufgetreten, weshalb die FDP sofort gehandelt und eine Mail-Adresse eingerichtet habe, um einer Bürgerinitiative „Pro-Umgehungsstraße“ eine Plattform zu geben. Unter pro258n@gmx.de könnten sich ab sofort all jene melden, die eine Bürgerinitiative und damit die Entscheidung zum Bau der viel diskutierten Straße nachhaltig unterstützen wollen.
Wirtschaftlich notwendig
„Am 27. Oktober letzten Jahres hat die rot-grüne Landesregierung 151 Straßenmaßnahmen als nachrangig zurückgestuft. Unter anderem auch den Bau der B 258n“, sagte Christof Rasche (FDP), der seit zwölf Jahren als Sprecher für Verkehr, Bauen und Sport im Düsseldorfer Landtag vertreten ist. Eine Begründung, warum die B 258n als nachrangig bezeichnet worden sei, habe es nie gegeben, meinte Rasche.
Diese Umgehungsstraße sei für eine florierende Wirtschaft notwendig, urteilte Petra Müller, Sprecherin für Stadtentwicklung der FDP-Bundestagsfraktion. „Das Projekt Aachen-Richterich – Bundesgrenze Deutschland/Niederlande ist der Bau einer Bundesstraße zwischen Richterich und Kerkrade, die der Anbindung an das überörtliche Straßennetz in den Niederlanden dient und die innerörtlichen Straßen des dicht besiedelten Euregio-Raumes nördlich von Aachen vom Fernverkehr entlasten soll“, sagte Müller. Gemeinsam mit Rasche verwies sie auf die Verkehrsprognose, die bis zum Jahr 2025 eine Erhöhung des Personenverkehrs um 25 Prozent in Aussicht stelle, sogar 100 Prozent mehr Güterverkehr auf der Schiene und der Straße sehe. „Weil die FDP für einen bedarfsgerechten Ausbau der Infrastruktur ist, unterstützen wir eine Pro-B 258n-Bürgerinitiative“, fasste Werner Pfeil zusammen. Der Technologiestandort Herzogenrath-Kohlscheid müsse gefestigt werden, neue Wohn- und Gewerbegebiete sollten sinnvoll an die neue Umgehungsstraße angebunden werden.
Geld in NRW investieren
Die Forderung der FDP: Geld solle für das seit Jahren kontrovers diskutierte Projekt in die Hand genommen werden. „Eine Milliarde Euro wird vom Bund in Infrastrukturprojekte gesteckt. Die Gelder gehen nach Niedersachsen und Bayern“, sagte Petra Müller, „weil diese die Straßenprojekte gut planen.“ Dies müsse auch in NRW geschehen. (ny)
Quelle: Aachener Zeitung - Nord / Lokales / Seite 16, 8.5.2012
Quelle: Aachener Nachrichten, Lokal, Nord, 8.5.2012